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Starke Auftritte gegen die Vorurteile

 

(Traun, 28. 10. 2016): Eine einmalige Veranstaltung hat Gerhard Hackl, Eigentümer von HAKA Küche da organisiert – darüber waren sich die Teilnehmer am Diskussionsabend „Jugend_Fußball_Kunst“ am 25. 10. im HAKA Forum Traun einig. Umgeben von unzähligen Fußballmemorabilien erzählten ehemalige Fußballspieler und Schiedsrichter von ihrem Karriereweg nach dem letzten Abpfiff und diskutierten über die Bedeutung des Sports für die Jugend. Mit dabei waren Landesschulratsdirektor Dr. Peter Sonnberger, der zweimalige österreichische Meister Andreas Schiener, Dr. Gerhard Zallinger, Mitglied des ÖFB Betreuerstabs, die ehemaligen Schiedsrichter Günther Lindner und Horst Brummeier, SK VOEST Linz Legende Fritz Ulmer und Jugendfußballer Eddi Kroll. Durch die Veranstaltung führte Gerhard Allerstorfer, der neben dem eigentlichen Thema den Rednern auch spannende Geschichten aus der aktiven Zeit entlocken konnte. Nach der Diskussionsrunde waren die Gäste eingeladen, sich zu überzeugen, dass Fußballer auch kreativ sein können. Ausgestellt waren Gemälde von Eddi Kroll und Fritz Ulmer.

 

Fußballer haben im Berufsleben mit zahlreichen Vorurteilen zu kämpfen – sie lieben schnelle Autos und komische Frisuren, sind am Montag immer im Krankenstand und taugen generell nichts. Diesen Vorurteilen traten die Redner entschieden entgegen, sind sie selbst doch der beste Beweis dafür, dass Fußballer nach der aktiven Karriere erfolgreich in der Wirtschaft und Kunst sein können.

 

Andreas Schiener zum Beispiel arbeite jahrelang erfolgreich bei der Firma Harreither und sammelte dort Erfahrungen bevor er sich selbstständig machte. Heute arbeitet er als Mentaltrainer für Führungskräfte. Für ihn ist es von großer Bedeutung, sich bereits neben der aktiven Karriere als Fußballspieler für das Leben danach weiterzubilden. Der Fußball hat ihn optimal auf seine spätere Karriere vorbereitet, nirgends sonst lernt man seiner Meinung nach so als Team zu arbeiten und die Kollegen mitzureißen und zu motivieren, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

 

Eddi Kroll hat einen anderen Weg eingeschlagen. Aktiver Fußballspieler war er nur bis zum 17. Lebensjahr, danach verabschiedete er sich ins zivile Leben. Doch die Kameradschaft und den Zusammenhalt, den er in seinem Fußballteam in der Neuen Heimat gelernt hat, begleitet ihn noch heute. Er hat die Aktion „Schilling für Shilling“ ins Leben gerufen, mit der Projekte zur Trinkwasserversorgung in Kenia unterstützt werden. Neben seinem erfolgreichen Malereibetrieb ist er auch künstlerisch tätig. Seine Gemälde sind im HAKA Forum ausgestellt.

 

Auch Fritz Ulmer ist ebenfalls künstlerisch tätig. Seine Bilder sind im HAKA Forum ausgestellt. Sie sprühen von der positiven Energie und Lebensfreude, die Ulmer schon während seiner aktiven Zeit bewegt hat. Für ihn stehen beim Fußball die Kameradschaft und das positive Gruppengefühl im Mittelpunkt.

 

Dr. Peter Sonnberger ist überzeugt, dass Fußball und Teamgeist die Jugendlichen von heute auf das spätere Leben vorbereitet. Bewegung und Zusammenspiel im Team seien die beste Möglichkeit, um die Gemeinschaft zu fördern. An seine aktive Zeit im Fußball erinnert er sich gerne zurück, augenzwinkernd erzählt er, dass der Fußball die beste Motivation für gute Noten in der Schule war. Mit einem Fünfer durfte man nämlich damals nicht spielen.

 

Die ehemaligen Schiedsrichter Günther Lindner und Horst Brummeier betonten die Bedeutung des Fußballs für die Charakterbildung in jungen Jahren und waren sich einig, dass auch gute Schiedsrichter in Jugendspielen wichtig sind, um hier die nötige Disziplin zu vermitteln und Regeln durchzusetzen.

 

Auch Dr. Zallinger betonte die Bedeutung von Zusammenhalt und Teamgeist im Fußball für die Entwicklung von jungen Menschen. Für die Spieler des Nationalteams ist dies heute und als Vorbereitung für das Leben danach wichtig.

 

„Bei SV HAKA Traun habe ich in den letzten beiden Jahren viele junge Fußballtalente kennengelernt“, so Gerhard Hackl, Eigentümer von HAKA Küche. „Ich sehe ihr Potential am Spielfeld genauso wie ihr Potential für das spätere Leben in der Wirtschaft. Deshalb ist es mir so wichtig, die Jugendlichen auf verschiedenen Ebenen zu fördern und gleichzeitig der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die gängigen Vorurteile einfach falsch sind. Mit dieser Veranstaltung im HAKA Forum haben wir das erreicht. Außerdem war sie der perfekte Rahmen um diese Schätze auszustellen“, meint er in Bezug auf die Fußballmemorabilien wie das Trikot, das Oliver Kahn bei seinem letzten Spiel trug oder eine Uhr von Franz Beckenbauer. Umrahmt wurden sie von 1400 Fußballschals, Eintrittskarten zu legendären Spielen und Trikots.

 

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